Die Nala Geschichte

Es war einmal in einem Land vor unserer Zeit…NEIN, Stopp! Ich will euch doch gar kein Märchen erzählen, obwohl dieser Blogbeitrag wie eine Art Märchen ist, zumindest für uns! Ich möchte euch nämlich gerne die Nala Geschichte erzählen. Wie wir auf den Sheltie kamen und welche Wege wir gegangen sind. Am besten fange ich von vorne an!

Die Kategorie Hütehund fasziniert mich schon mein ganzes Leben. Jeder kennt die Filme, Bücher und Geschichten über Lassie, einer berühmten Langhaarcollie Hündin aus dem Fernsehen! Die hübsche Lassie zieht mich bereits seit Kindesalter in ihren Bann. Als bei uns die Entscheidung gefallen war, wir möchten einer Hundeschnauze ein Zuhause geben, kaufte ich mir mein allererstes Rassehundebuch: Der Collie von Stella Clark! Collies zählen allerdings zu den größeren Hunden. Aber können wir als Ersthundebesitzer gleich mit so einem „großen Hund“ umgehen? Oder eher, trauen wir uns das zu? Als Ersthundebesitzer stellt man sich so allerlei Fragen und macht sich über vieles Gedanken, was später einmal im Hundealltag zu reiner Routine, Selbstverständlichkeit oder eben Gewohnheit wird. Meine Schwester war es schließlich, die uns auf die Rasse des Shelties aufmerksam machte. „Es gibt aber doch auch Mini Collies!“, sagte sie damals. Heute wissen wir natürlich, Shelties und Collies sind zwei absolut unterschiedliche Hunderassen. Kurz darauf zog also das zweite Rassehundebuch bei uns ein und zwar eines über die kleinen flauschigen Shelties. Sofort war ich hin und weg von dieser Rasse und sah plötzlich nur noch Shelties! Shelties im Internet, Shelties in Büchern, Shelties beim Spaziergang, Shelties in meinen Träumen. Kurz gesagt, ich konnte an nichts anderes mehr denken. Tim war anfangs nicht so euphorisch, denn Tim hat eine Tierhaarallergie! Kontakt zu Tieren artet oftmals in rote und geschwollene Augen mit Niesanfällen aus! Unsere Hoffnung, Tim reagiert nicht auf alle Tiere mit heftiger Allergie. Kater Balou, der bei meinen Eltern wohnt, kann stundenlang in seiner Nähe sein ohne allergische Reaktion! Es blieb also spannend und wir wollten einen Besuch bei einer Sheltie Zucht abwarten. Wie wird Tim reagieren? Können wir uns das Thema Hund gleich wieder aus dem Kopf schlagen?

Unser erster Besuch bei einer Sheltie Züchterin

In unserer Nähe gibt es einige Sheltie Züchter und für uns war schnell klar, wenn wir uns für einen Sheltie entscheiden, dann sollte die Zucht in nicht allzu großer Entfernung liegen! Zum einen weil wir die Sheltie Babys gerne so oft wie möglich in der Anfangsphase besuchen möchten und zum anderen wollen wir gerne einen dauerhaft kompetenten Ansprechpartner in der Nähe haben, für spätere Fragen oder Probleme. Ich kontaktierte also drei Züchter im näheren Umkreis und vereinbarte telefonisch einen Besuchstermin bei einem der Zuchtstätten. Als der Zuchtbesuch endlich bevorstand, konnte ich meine Aufregung kaum im Zaum halten. Zum allerersten Mal würden wir die flauschigen Shelties aus nächster Nähe bewundern und sogar anfassen dürfen. Der Punkt „Hund anfassen“ stand weit oben auf unserer To-Do-Liste, denn wir wollten unbedingt herausfinden, wie Tim auf Shelties reagiert und ob sie ihn gesundheitlich einschränken. Damals habe ich mich trotzdem wie in einem Traum gefühlt. Gemeinsam haben wir uns bereits Wochen davor überlegt, welche Fragen wir gerne beantwortet hätten. In einem Word-Dokument erstellte ich einen Fragenkatalog, der dann von Tag zu Tag immer größer werden zu schien. Aber wenn man noch niemals im Besitz eines Hundes war, fallen einem die seltsamsten und einfachsten Fragen ein! Ich arbeitete sogar einen ersten Entwurf über den Ablauf unseres Alltags mit einem Welpen aus, den ich der Züchterin gerne vorstellen wollte. Auweia, so viele offene Fragen. Wir sind also am Besuchstag mit unserem Fragenkatalog und der Alltagsliste zur Zuchtstätte gefahren und fühlten uns ein bisschen wie bei einem Vorstellungsgespräch. Aber wir wollten möglichst einen guten Eindruck hinterlassen und ich finde, eine gute Vorbereitung ist das A und O! Außerdem, so ein Hund muss ja schließlich gut geplant werden, oder etwa nicht?! Angekommen bei der Züchterin und noch nicht ganz mit dem Finger auf der Klingel, wurden wir bereits von lautem Sheltiegebell begrüßt oder eher gesagt angekündigt! Natürlich wussten wir aus unserem Rassebuch, Shelties sind bellfreudig, aber doch sooo schlimm? Na gut, die Zuchtstätte besitzt auch immerhin gleich 5 Shelties und wenn einer anfängt, machen alle anderen mit. Die Züchterin begrüßte uns jedenfalls herzlich und stellte uns gleich die einzelnen Shelties vor. Fleur, eine blue merle Hündin, war aktuell schwanger und eine andere blue merle Hündin sollte damals in naher Zukunft noch gedeckt werden. Ohhhh, blue merle, so eine schöne Fellfarbe. Volle 3 Stunden durften wir in der Küche der Züchterin verbringen. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, bekamen auf alle Fragen eine Antwort, verliebten uns in Fleur, wollten niemals mehr nach Hause und schweiften immer wieder gedanklich ab zu unserem allerersten eigenen Sheltie Welpen, den wir gerne irgendwann bei uns aufnehmen wollen! Denn ohne es zu diesem Zeitpunkt wirklich realisiert zu haben, spürte Tim kein bisschen Allergie. Fleurchen saß dauerhaft auf seinem Schoß und ließ sich knuddeln und erst als wir wieder zuhause waren, fiel es uns wie Schuppen von den Augen. Tims Allergie, die dann irgendwie doch keine Allergie mehr war! Voller Hoffnung schwärmten wir von unserem allerersten Züchterbesuch und von unserer ersten Begegnung mit Shelties. Wir wurden mit dem Sheltiefieber angesteckt!

2 Monate und ein paar Tage später

Heute erinnere ich mich noch ganz genau an den 4. Februar 2014, den Tag, an dem der langersehnte K-Wurf geboren wurde. Fleur brachte 4 Sheltie Babys zur Welt und alle waren quietschlebendig und putzmunter. 2 blue merle Hündinnen (Kylie und Kim), 1 bi black Hündin (Kleo) und 1 tricolor Rüde (Kalimero) hüpften von nun an in der Wurfkiste umher- wenn man da schon von rumhüpfen sprechen konnte, denn schlafen und fressen waren zunächst die Hauptbeschäftigungen der kleinen Schützlinge.

Beide blue merle Hündinnen fallen etwas aus dem Rassestandard, da sie zu viel Schwarzanteil besitzen. Wir wollten jedoch nicht züchten, nicht unbedingt auf Ausstellungen oder den 1. Preis für die Schönheit des Hundes gewinnen. Von Anfang an stand zwar fest, der Sheltie wird eine Aufgabe bekommen, welche das sein wird, wollten wir noch nicht festlegen und zunächst die Entwicklung abwarten. Vielleicht eine Ausbildung zum Therapiehund? Oder doch eher Hundesport? Damals kannten wir die Richtung noch nicht. Shelties gehören zur Gattung der Hütehunde und wer sich ein bisschen mit den unterschiedlichen Rassen auskennt weiß, Hütehunde sind nun wahrhaft keine Couchpotatoes. Shelties wollen artgerecht gefördert und gefordert werden. Diese Tatsache war uns von Anfang an klar, Ängste gab es, natürlich, aber heute ist unsere Leidenschaft der Hundesport, weil Nala viel zu reserviert für das Altenheim oder ähnliches ist. Typisch Sheltie mag sie nicht gerne von fremden Personen angefasst oder gar gestreichelt werden. Zwei Wochen des Wartens und endlich durften wir die kleinen Shelties zum ersten Mal besuchen. Schuhe aus, Hände desinfizieren und drauf los kuscheln war damals die Devise. Alle Welpen waren unheimlich süß und am liebsten hätten wir jedes Baby gleich mit nach Hause genommen. Ab diesem Zeitpunkt besuchten wir jede Woche die vier Sheltie-Quietschmäuse.

Welpeneinzug planen, Wohnung sicher machen, Nerven bewahren!

Die Welpen waren also geboren und der Tag an dem wir unser neues Familienmitglied mit nach Hause nehmen durften war fast schon zum Greifen nah. Wieder einmal habe ich uns eine Liste zusammengestellt- diesmal eine ellenlange Checkliste mit wichtigen Dingen, die wir noch besorgen mussten. Ich bin ein absoluter Listenfreak, jegliches muss vorher ausreichend geplant und aufgeschrieben werden. So war ich schon immer und so werde ich wohl auch immer sein. Wir wollten alle wesentlichen Dinge, welche ein Hund so braucht vorher besorgen und an die dafür vorgesehenen Plätze in unserer Wohnung stellen: Näpfe, Körbchen, Spielkiste, Transportbox, Welpenauslauf, Halsband, Leine, Hundedecke und vieles mehr. Ich habe sogar lange vor Nalas Einzug eine auserwählte Hundeschule besucht, schaute 2x bei der Welpenstunde zu, stellte dort noch plötzlich in mir aufkommende Fragen, meldete uns schließlich an und war ein ordentliches Mitglied in einem Hundeverein, obwohl ich noch gar keinen Hund zuhause hatte. Mit einem sehr guten Bauchgefühl konnten die Dinge ihren Lauf nehmen. Wir waren vorbereitet, wir waren startklar! Startklar für ein neues Kapitel in unserem Leben! Einem Leben mit Hund!

Weitere 2 Monate und ein paar Tage später

April 2014! Vor fast 3 Jahren holten wir unseren Hund ab, eine blue merle Hündin mit Rufnamen Kim. Die kleine Maus war wie gemacht für uns. Als hätten wir sie uns selbst gebacken mit den Zutaten, die zu unserem Leben passen. Vom Charakter her war sie schon als Welpe eher ruhig, sensibel und ließ all ihren Geschwistern stets den Vortritt. Genauso ist sie auch heute noch. Höchstwahrscheinlich werde ich dieses unglaublich tolle Gefühl von damals niemals wieder vergessen. Schmetterlinge schlugen Purzelbäume in meinem Bauch und mir war abwechselnd heiß und kalt, vor lauter Aufregung musste ich dauernd auf Toilette und kurzweilig dachte ich, ich müsste mit Krücken laufen, so wackelig waren meine Beine. An diesem Morgen war uns plötzlich klar, heute verändert sich alles. Heute nehmen wir Kim mit nach Hause und ab heute sind wir Hundeeltern. Zum allerersten Mal! Also los ins (Hunde) Abenteuer. Die Welpen spielten gerade ausgelassen im Garten und jagten sich abwechselnd hinterher. Das war zu niedlich mit anzusehen. Alle hatten soooo viel Spaß miteinander und mittlerweile sahen sie sogar langsam aus wie echte Hunde, mit Hundeohren und einer Hundeschnauze. Kim war die erste, die abgeholt und somit ihrer kleinen Familie „entrissen“ wurde. Irgendwie betrachtete ich diese Situation damals mit gespaltenen Gedanken. Auf der einen Seite freute ich mich die Maus mitnehmen zu dürfen und auf der anderen Seite überkam mich eine gewisse Traurigkeit, weil sie nun Eltern und Geschwister hinter sich lassen muss. Wie wird sie das verkraften? Ob sie sehr trauern wird? Im Nachhinein weiß ich, dass meine Sheltiemaus nicht wirklich getrauert hat. Bereits innerhalb der ersten 10 Minuten im Auto, gewöhnte sie sich an uns und nach einem Tag der Trennung sah sie uns als ihre neuen Familienmitglieder an. Auf jeden Fall war das ein überwältigendes Gefühl den Vertrag zu unterzeichnen, Ahnentafel und Impfpass entgegen zunehmen und von nun an waschechte Hundebesitzer zu sein.

Welpenchaos zuhause?

…okay, das Wort Chaos ist leicht übertrieben, Eingewöhnungsschlamassel trifft es wohl eher! Gleich als erstes haben wir den Namen Kim in Nala umgeändert. Ehrlich gesagt gefiel uns der Name von Anfang an nicht und wir wollten ohnehin in der Aussprache etwas weicheres. Wir spielten daher immer wieder Szenarien durch, stellten uns an einen Wegesrand und haben die unterschiedlichsten Hundenamen gerufen. Bekloppt? Aber hey, wir wollten auf jeden Fall einen Namen finden der schön klingt und mit dem wir uns auch in der Zukunft identifizieren können. Meine Mama warf irgendwann „Nala“ in den Raum und irgendwie passte der Name wie die Faust aufs Auge! Auch heute noch stellen wir oft fest, dieser Name passt perfekt. Die sanfte sensible Nala. Unsere Nala! Naja wie auch immer, die ersten Tage oder eher gesagt Wochen waren anstrengend, es wäre gelogen, wenn ich nun behaupte: Nein, mitten in der Nacht aufstehen hat uns nichts ausgemacht oder ach, dauernd Häufchen in der Wohnung aufsammeln oder Pipi wegwischen ist doch gar nicht sooo schlimm! Nala stubenrein zu bekommen hat unsere Nerven strapaziert. Wir haben uns die allergrößte Mühe gegeben, doch irgendetwas schienen wir falsch zu machen, denn Nala piescherte immer wieder erneut ohne sich vorher anzukündigen in die Wohnung. Während wir mit ihr gespielt haben, setzte sich der Hundefloh einfach hin und pullerte drauf los. Ich will ehrlich sein, bis Nala einigermaßen stubenrein war, vergingen bestimmt 2 Monate. Immer wenn wir dachten, okay jetzt hat sie es verstanden, entdeckten wir erneut ein Hundehäufchen oder eine Pipipfütze in einer Ecke der Wohnung. Der gut ausgedachte Welpenalltagsplan war für die Katz, ähh für den Hund! Die Grundregeln, wie zum Beispiel nach jedem schlafen, fressen und spielen schnell den Welpen raustragen zum Lösen, befolgten wir. Aber dennoch, irgendwie wollte Nala einfach nicht verstehen, dass alle Hunde ihr Geschäft ausschließlich draußen erledigen. Alles andere hat sie, hingegen der Pipi- und Kakasache, recht flott verstanden. Sitz, Platz und sogar vor dem vollen Napf warten bis wir sie mit OKAY auflösen, konnte sie bereits relativ früh zuverlässig umsetzen. Zum Glück durfte ich mir damals 5 Wochen am Stück Urlaub nehmen und Tim war arbeitstechnisch relativ flexibel, denn ich wüsste gar nicht, wie wir das hätten sonst in den Griff kriegen sollen. An der Stubenreinheit sind wir fast verzweifelt. Nach einiger Zeit schien der Sheltie plötzlich umzudenken, keine Ahnung wieso, ob es daran lag dass wir immer noch fleißig Party machten bei jedem Mal draußen pieschern oder ob sie nun das Pipi machen länger einhalten konnte? Der Groschen war gefallen, Freudenschreie, Gratulation, Nala war stubenrein!!! Seltsamerweise ertappen wir uns heute immer wieder dabei, wenn wir freudestrahlend ausrufen: „Fein Pipi gemacht“ oder ähnliches. Die Partymacherei ist immer noch in uns drinnen, womöglich hält uns der Sheltie oft für völlig Banane, aber egal, schaden tut es nichts! Auch nicht nach fast 3 Jahren!

Ja, und dann war da noch die Sache mit Nalas Augen. Diese kleinen niedlichen Welpenäuglein tränten leider ständig aus undefinierbarem Grund. Häufig saßen wir deshalb beim Tierarzt und mussten ihr 2x täglich Augentropfen verabreichen. Auch die Futtersuche hat sich anfangs als sehr schwierig dargestellt! Nassfutter schien der Sheltie nicht zu vertragen, nach jedem Mal futtern folgte das Erbrechen. Es hat ewig gedauert bis wir ein geeignetes Futter gefunden haben. Auch das in ständiger Absprache mit dem Tierarzt, denn es hätte ja sein können, dass Nala eine Futterunverträglichkeit hat. Platinum war schließlich das Hundefutter, was endlich im Bauch blieb. Heute wird Nala gebarft und sie liebt das rohe Fleisch. Naja, und dann war da noch dieses dauerhafte Welpengefiepse – ohje! Nala hat wegen so ziemlich allem gequengelt! Beim Autofahren im Kofferraum (in ihrer Transportbox), beim Bürsten, beim Halsband anziehen, beim Alleine lassen. All das mussten wir ihr erst beibringen. Die Fellpflege sieht heute entspannt aus, war aber nicht immer so. Auch das Gewöhnen an die unterschiedlichsten Dinge hat uns oft den letzten Nerv geraubt. Man muss an etliche Alltagssachen denken: Staubsauger, Restaurantbesuch, Zug fahren, Föhnen, Kinder (wenn man keine eigenen im Haushalt hat)! Nala hat früher viel gebockt und hatte ihren eigenen Kopf. Welpen sind anstrengend, da braucht man sich nichts vor machen. Heute sagen wir, das verflixte erste Jahr! Danach wird alles entspannter und vor allem ruhiger. Mittlerweile können wir uns ja sogar einen zweiten Hund vorstellen. Aus Fehlern und Erfahrungen lernt man ja bekanntlich und mit dem Wissen von heute, würde wohl einiges glatter oder runder laufen. Erziehung, Stubenreinheit, Alltagsbewältigung, all diese Dinge sollten vorher gut durchdacht und geplant werden. Wer sich einen Hund ins Haus holt, muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und das mindestens für die nächsten 10 Jahre. Jasmin von dem Hundeblog Sheltie Bailey schrieb bereits einen informativen Blogbeitrag zum Thema: Überlegungen vor dem Hundekauf! Schnüffelt doch gerne dort einmal rein, wenn ihr aktuell unsicher seid, ob ihr wirklich einer Hundeschnauze ein Zuhause geben könnt, wollt oder ob die Umstände dafür nicht geeignet sind!

15 Gedanken zu „Die Nala Geschichte

  1. Elke

    Hallo,

    alles Gute für die kleine Nala zu Ihrem Geburtstag!

    Ein schöner Bericht. Das mit der Stubenreinheit kennen wir, wir sind gerade mittendrin und manchmal auch kurz vorm „Verzweifeln“. Dein Bericht macht Hoffnung! 😉

    Was mich noch sehr, sehr interessieren würde: Wie hast Du Nala beigebracht, vor ihrem vollen Napf zu warten?

    Liebe Grüße
    Elke

    Gefällt 1 Person

    1. Little Blue Heart

      Liebe Elke,

      vielen Dank für dein Kommentar und die Glückwünsche zu Nalas Geburtstag.
      Ich drücke euch natürlich die Daumen dass sich das Thema Stubenreinheit bald für euch erledigt hat.

      Ich habe mit Nala relativ früh angefangen Sitz und Bleib zu üben. Natürlich gerade am Anfang nicht sehr lange, aber ich habe das dann immer auch vor dem Fressen geübt. Am besten man übt das gerade am Anfang zu zweit. Ich habe Nala Sitz machen lassen vor dem vollen Napf mit Kommando Bleib. Mein Freund hat den vollen Napf zu Boden gestellt und dann habe ich Nala relativ schnell wieder mit „OK“ aufgelöst um den Erfolg zu garantieren.

      Wünsche auf jeden fall viel Erfolg. Übung macht den Meister, irgendwann kommt die Routine. 🙂
      Liebe Grüße, Carina

      Gefällt mir

  2. goldenlasse

    Ein ganz toller Blogpost mit zuckersüßen Bildern!
    Auch wir wünschen Nala alles gute zum Geburtstag!
    Das mit der Stubenreinheit hat sich bei uns auch ewig hingezogen. Auf Grund von Magenproblemen konnte konnte Lasse es ganz lange nicht bis nach draußen aushalten. Auch in vielen anderen Dingen habe ich Lasse bei Nala wiedererkannt, obwohl sie doch eigentlich ganz unterschiedliche Rassen sind.(;

    Liebe Grüße
    Noemi & Lasse

    Gefällt 1 Person

  3. photographyofpaws

    Hallo ihr Lieben,

    es war so spannend diesen Blogbeitrag zu lesen und ich habe Nala und mich darin so oft wiedergefunden! Angefangen bei dem süßen Welpengeschirr und der Leine – genau das Set hatte Nala auch in genau dieser Farbe 🙂 – über das Gefiepse (das bekomme ich aus Nala wohl nie wieder raus) bis hin zu den Schmetterlingen, die im Bauch Purzelbäume schlugen, wenn man die kleinen Plüschkugeln besuchte und schließlich sein Hundekind mit nach Hause nehmen durfte! 🙂 ❤

    Liebe Grüße,
    Rebekka und Nala

    Gefällt 1 Person

  4. Ines

    Hello ihr zwei,

    Dein post hat mich echt etwas beruhigt dass es anderen auch so geht/ging.

    Dieses fiebsen raubt mir den letzten nerv.. wie/wann hat nala gelernt das abzustellen??

    Ich hab das gefühl manchmal ist es einfach nur aufmerksamkeit – ist dann korrigieren oder ignorieren besser??

    Ich finds super, dass du deine erfahrungen teilst (auch die nicht so positiven). Das macht mut!

    Liebe Grüsse
    Ines & Pepper

    Gefällt mir

    1. Little Blue Heart

      Hallo liebe Ines,
      bei Nala war das früher oft Aufmerksamkeit. Wir konnten das aber teilweise auch nur schwer einschätzen und dachten oft, sie muss mal raus zum Pipi machen. Also sind wir mit ihr raus, sie hat aber gar nix gemacht, sondern wollte nur draußen sein und schnüffeln. Wir hatten irgendwann den Dreh raus wann und wie oft Nala ungefähr ihr Geschäft erledigen muss. Alles Fiepnsen zwischendurch haben wir einfach ignoriert und sie dann belohnt, wenn sie sich von selbst hingelegt und Ruhe gegeben hat. Korrigieren ist auch eine Art von Aufmerksamkeit. Davon haben wir in den ersten Monaten Abstand genommen. Wir wollten nicht dass sie lernt, ich fiepse und bekomme Aufmerksamkeit, egal ob negativer oder positiver Art. Irgendwann hat sich das gut gelegt. Heute macht sie das manchmal auch noch, aus Langeweile fiepsen. Das ignoriere ich aber nicht mehr, dann wird sie getadelt oder in ihr Hundebett geschickt. Nala ist jetzt 3 Jahre alt und da mache ich ihr schon deutlich was geht und was eben nicht geht. Mir ist sehr wichtig, dass ich nicht ein Bild verkörpere was nicht der Realität entspricht. Auch wir mache Fehler und auch wir hatten die selben Probleme wie alle anderen auch mit einem Welpen. Ich hoffe, ihr bekommt das Gefiepse bald in den Griff. Aber je älter die „Kleinen“ werden, umso entspannter wird alles. Ich sage immer, das erste Jahr ist am anstrengensten, danach wird alles einfacher. Viele Grüße, Carina 🙂

      Gefällt mir

  5. Pingback: Liebster Award – Wir wurden nominiert! – Sheltie Nala

  6. Verena

    Wow, echt toll geschrieben & soviel Liebe 💕, das es mich zu Tränen rührt und ich mich teilweise selbst in deinem Beitrag finde 🙂 mein Freund und ich haben auch verschiedene Namen gerufen, um zu gucken wie er sich rufen lässt und ob es passt etc. 😀 und das ohne Hund, den haben wir uns erstmal nur vorgestellt 😀

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s